Kinder

Die (fast) perfekte Schiwoche!

„Krrrrrrrriiiiiinnnnnnnnngggggg!“, der Wecker hallte durch mein Zimmer. Ich kroch ächzend aus meinem Bett und schlug entschlossen auf meinen Wecker (möchte kein Wecker sein!). Während dieser verstummte, fiel mein Blick auf die Uhrzeit. Es war 6:20 Uhr, der Bus fuhr um 6:22 Uhr. Ich zog mich an, verabschiedete mich von Mama und Papa und hetzte zum Bus, den ich gerade noch erwischte.

Es war kein gewöhnlicher Tag, sondern Dienstag, der 07.01.2020. Jener Tag, an dem die Klasse 2B ins Schilager fahren sollte. Wir starteten um 7:00 Uhr vor der Schule mit einem Bus, der uns ins Schigebiet nach St. Christoph brachte.

Die Busfahrt verschlief ich. Bei der Ski Academy angekommen, luden wir unser Gepäck aus, bezogen unsere Zimmer und durften dann endlich unsere Schi anschnallen! Ich hatte Glück, denn mir wurde der coolste Schilehrer zugeteilt. Unser Freund Florian hatte weniger Glück (siehe Überschrift) und verletzte sich bereits am ersten Tag und musste das Schilager vorzeitig verlassen. 

Der Rest ist schnell erzählt: Schifahren, Mittagessen (lecker), Schifahren, Abendessen (richtig lecker), Spieleabend (langweilig), Bettruhe (von wegen – mein Zimmergenosse schnarchte!). 

Nächster Tag: Frühstück, Schifahren, Mittagessen (man ahnt es schon – lecker), Schifahren, Fußball spielen, Abendessen (was soll ich sagen – lecker), Alpinschulung (richtig laaaaaange 30 min!), Bettruhe. Mein Zimmergenosse schnarchte wieder. Als ich ihn gerade dabei war ihn ganz „sanft“ aufzuwecken, klopfte es an der Tür. Frau Stengg und Herr Pöll standen in der Tür (blöd gelaufen)…

Highlights am 3. Tag: Unser Schilehrer machte für uns in der Gondel Musik an (unvergessliches Erlebnis) und ich schaffte es vor meinem Zimmergenossen einzuschlafen und hörte deshalb sein Geschnarche nicht. Nachtrag zum Essen (schmeckte nicht – nein Spaß, war lecker!) 

Am letzten Tag waren wir dann recht traurig, als wir unsere Sachen packen mussten. Wir heizten ein letztes Mal über die perfekt präparierten Pisten (#Kaiserwetter) und wurden dann von unseren Lehrern in den Bus gezwungen! In Innsbruck angekommen, fielen wir dann unseren Eltern in die Arme und erzählten von der (fast) perfekten Schiwoche.

(frei nach Lukas W. und Gregor A.)

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